»Die Welt kann mich nicht mehr verstehen.« – – – – – Und ich verstehe die Welt nicht mehr. Oder habe es noch nie getan.

Wir tragen die Last von Jahrtausenden Evolution auf unseren Schultern und denken trotz allem, dass wir Individuen sind, die ihre eigenen Entscheidungen treffen und ihr eigenes Leben leben. Und natürlich wird sich alles so ergeben, wie wir das wollen, wenn wir nur hart genug dafür arbeiten oder nur fest genug an diese oder jene Sache und die Möglichkeit ihrer Umsetzung glauben. Nach den Sternen können wir aber nur greifen, weil sich unsere Ur-Ahnen dazu entschieden haben, dass auf zwei Beinen zu gehen doch irgendwie fetziger ist als auf vier Beinen durch die Gegend zu krebsen.


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Eine Wirbelsäule haben wir, aber kein Rückgrat. (Den letzten Gedanken habe ich geklaut bei Judith Schalansky.) Vielleicht haben wir auch deswegen alle solche Rückenprobleme. Weil sich unsere Unzufriedenheit und die Enttäuschung über die Welt in unseren Bandscheiben ablagern.

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